Der Club

Im Jahr 2010 feierte unser Club sein 90-Jähriges Bestehen 

“Im Anfang war die Tat” sagt Goethes ewiger Held, und dies Wort gilt auch in der Sportwelt, die nicht durch Bestimmungen, sondern nur durch Taten, wirkliche Taten gefördert wird! Noch jung an Jahren, aber tatkräftig, in gesundem Boden tiefe Wurzeln schlagend, hat der Internationaler Zwerg-Spaniel-Club unter der vorzüglichen Leitung seines ersten Vorsitzenden Herrn Julius Schmidt, Karlsruhe, 1920 seine eigene Tätigkeit begonnen und schon nach so kurzem Bestand konnte der Verein auf eine segensreiche Arbeit zurückblicken. Zweck der Vereinigung war lediglich die Hoch- resp. Reinzucht unserer Kurznasen und die Vorstandschaft hat durch die Gründung des Spezialklubs ein gutes Werk ins Leben gerufen, das ein dauernder Denkstein in der Kynologie geworden ist. Die Bemühungen waren nicht vergebens, der Grundstock war gelegt, und so wurde durch die Herausgabe des I. Bandes unseres Zuchtbuches bezeugt, wie ernst und mit welch planmäßigen Verständnis unsere Züchter ihre Aufgabe erfasst haben. Der Inhalt des 1. Zuchtbuches von April 1922 beinhaltete die Verpaarungen aller unserer drei Rassen und ist ein wahrer Schatz für den Internationalen Club auf dem er seine Zucht fortan weiter aufgebaut hat, denn in der verständigen Wahl der Zuchtpaare allein lag und liegt die Zukunft unserer Rassen.

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In den folgenden Jahren verschob sich das Schwergewicht mehr zuerst auf den Japan Chin, dann aber erst recht auf die Pekingesen, so dass man auf der Mitgliederversammlung am 21. März 1926 in Karlsruhe beschloss, den Namen sinngemäß auf “Internationaler Klub für Japan Chins, Peking-Palasthunde und Toy-Spaniels e. V.” abzuändern. Auch diese Änderung wurde ins Vereinsregister eingetragen. Infolge von Differenzen spaltete sich in Berlin ein Teil Mitglieder ab und gründete den “Spa-Ja-Pe”, der aber nur ein kurzes Dasein hatte und bereits 1932 wieder in den Stammklub zurückkehrte. Im Zuge der Gleichschaltung wurde aus dem Internationalen Klub erst eine “Fachgruppe für Japan Chins, Peking-Palasthunde und Zwergspaniel”, dann eine “Fachgruppe für Zwerghunde”, und zuletzt eine “Fachschaft für Kleinhunde im Reichsverband für Hundewesen”. Mochte dies den alten Züchtern und Mitgliedern auch noch so wenig passen, Widerspruch gegen diese Zusammenfassung war zwecklos. Nach Kriegsende wurden im Laufe des Sommers 1946 von Herrn J. Schmidt, Karlsruhe und Frau C. Wysocki, Allensbach, die Vorarbeiten zur Wiederherstellung unseres alten, einst von Herrn Schmidt gegründeten Klubs, aufgenommen und bereits im Herbst dieses Jahres fand dann auch in Karlsruhe die erste Mitgliederversammlung statt, die unseren unvergessenen Klub zu neuem Leben erweckte. Bald hatten wir wieder einen guten Mitgliederstand.

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In den fünfziger Jahren leitete Herr Eberhard aus Augsburg als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Es war auch Herr Otto Borner aus Ingelheim, der frühere geschäftsführende Präsident des VDH, ein bekannter Allgemeinrichter, welcher bis in die siebziger Jahre als 1. Vorsitzender für steten Mitgliederwachstum sorgte. Anläßlich der Mitgliederversammlung am 31. Mai 1987 wurde der Vereinsname auf Internationaler Club für Japan-Chin, Peking-Palasthunde und King Charles Spaniel, gegr. 1920 e. V. geändert, und dieser am 11. August 1987 ins Vereinsregister eingetragen.    Heute wird der Verein seit über 30 Jahren von Herrn Herbert Hess als 1. Vorsitzenden geleitet. Seit 2014 ist Frau Susanne Oschinski als 2. Vorsitzende für das Zuchtbuchamt verantwortlich und Herr Siegfried Klawuhn, 3. Vorsitzender und Leiter der Geschäftsstelle unterstützen die Belange des Vereins vorbildlich.

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Nicht Quantität, sondern Qualität in Gesundheit und Schönheit, das Unerreichbare erreichbar zu machen, den höchsten Gipfel zu erklimmen, das soll unser Bestreben damals wie heute sein !

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